Unsere Ästhetische Forschung begannen wir, begleitet von unserer Künstlerin Sabine Dittmer, mit einer ersten Themensammlung zu folgenden Fragen:

Was bewegt mich nach unserem gemeinsamen Ausstellungsbesuch im Ernst Barlach Haus?
Welche Bilder, Erfahrungen, Themen verbinde ich mit der Ausstellung „Schüttelt Schattendramen aus dem Ärmel“ von Ulla von Brandenburg?
Welche Bezüge zwischen unseren Bildern, Themen werden sicht- und spürbar?

Ausgehend von unseren Themen, Fragen und vielfältigen Materialien begannen wir mit unseren ästhetischen Forschungsprozessen: Allein, mit Partner:innen und in Gruppen experimentierten und forschten wir mit Farben, Kleister, Pigmenten, Stoffen, Papieren, Pappen, Stiften auf großen Formaten.

Unser Forschungsprozess wurde durch die Beschaffenheit des Materials und unsere Fragen beeinflusst. Wir brauchten Zeit, Raum, Mut und Frustrationstoleranz für unseren selbstgesteuerten Forschungsprozess. Mit großem Engagement und unter Hochdruck arbeiteten wir, sammelten Erfahrungen mit dem Material, trafen unzählige Entscheidungen und tauschten uns aus. Von Woche zu Woche veränderten sich unsere Arbeiten, u.a. durch den Trocknungsprozess entstanden zufällige Formen, Risse und Ebenen, die unseren weiteren Prozess beeinflussten, uns inspirierten und uns neue Wege eröffneten.

Es bleibt noch ein kleines Zeitfenster, dann ist es soweit: Wir laden ein, zu einem Gastspiel im Ernst Barlach Haus, das so intensiv wie vergänglich ist. Kommt vorbei, bevor die Türen sich wieder schließen und der Moment verflogen ist.

„Zu jeder Kunst gehören zwei: einer, der sie macht und einer, der sie braucht.“ Ernst Barlach
Top