Xuly.Bët – Das ASG zeigt Kreativität und Haltung

  • Albert-Schweitzer-Gymnasium

Museum für Kunst und Gewerbe

Was haben Barbie-Puppen in Punk- oder Hippie-Kleidung, T-Shirts gegen das Vergessen von Kriegsopfern, eine Kette aus vermeintlichem Müll, ein Abendkleid aus Binden und die Frage nach „wahrer Schönheit“ gemeinsam? Sie alle sind Teil eines künstlerischen Forschungsprozesses, mit dem sich der WP9 Kurs Kunst am Albert-Schweitzer-Gymnasium im Rahmen des Projekts Kunstpioniere beschäftigt hat. Ausgangspunkt war der Besuch der Mode-Ausstellung von XULY.Bët im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg. Die Arbeiten des Designers Lamine Badian Kouyaté, der Mode, Aktivismus, Upcycling und gesellschaftliche Fragestellungen miteinander verbindet, lösten bei den Schüler*innen zahlreiche Diskussionen aus. Schnell wurde deutlich: Kleidung kann weit mehr sein als bloßer Schutz oder Schmuck. Sie kann Protest sein, Identität sichtbar machen, Normen hinterfragen und gesellschaftliche Debatten anstoßen. Nach dem Museumsbesuch entwickelten die Schüler*innen im Kunstunterricht eigene Fragestellungen und künstlerische Positionen. Dabei entstanden sehr unterschiedliche Arbeiten zu Themen wie Schönheitsidealen, Körperbildern, Krieg, Diversität, Konsumkritik, Scham, Identität und Nachhaltigkeit. Während der Arbeitsphase wurden Ideen immer wieder verworfen, verändert und weiterentwickelt. Gleichzeitig reflektierten die Schülerinnen, welche Wirkung ihre Arbeiten auf Betrachter*innen haben könnten und wie sich ihre Botschaften möglichst klar vermitteln lassen. "Es war am Anfang ziemlich komplex, aber genau das hat es auch spannend gemacht. Besonders faszinierend war, dass jede Person das Thema komplett unterschiedlich interpretiert hat. Obwohl alle mit derselben Grundlage gearbeitet haben, sind total verschiedene Werke entstanden." Die große Offenheit des Projekts wurde von vielen als besondere Stärke erlebt. "Uns hat an dem Projekt gefallen, dass wir unsere eigenen Ideen kreativ umsetzen konnten und dabei viel Freiheit hatten. Man konnte experimentieren, neue Dinge ausprobieren und seine Gedanken auf eine eigene Art ausdrücken." Diese Freiheit spiegelte sich auch in den entstandenen Arbeiten wider, die ebenso vielfältig sind wie die Jugendlichen selbst – laut und leise, politisch und persönlich, kritisch und hoffnungsvoll zugleich. XULY.Bët bedeutet „Mach deine Augen auf, sei wachsam“ und genau das haben die jugendlichen Künstler*innen getan.

Pia und Elisabeth
9. Klasse

Chiara und Carlotta
9. Klasse

Mara und Marie
9. Klasse

Adele, Juli und Paulina
9. Klasse

Lena
9. Klasse

Mila
9. Klasse

Aurelia
9. Klasse

Jon, Rolf, Nela und Jonathan
9. Klasse

Ove und Martha
9. Klasse

Nanouk
9. Klasse

Mia und Eva
9. Klasse

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Xuly.Bët – Das ASG zeigt Kreativität und Haltung

  • Albert-Schweitzer-Gymnasium

Museum für Kunst und Gewerbe

Pia und Elisabeth
9. Klasse

Chiara und Carlotta
9. Klasse

Mara und Marie
9. Klasse

Adele, Juli und Paulina
9. Klasse

Lena
9. Klasse

Mila
9. Klasse

Aurelia
9. Klasse

Jon, Rolf, Nela und Jonathan
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Nanouk
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Mia und Eva
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