09.04.2026
Das Kunstprofil 12 STS Blankenese kommt in den MALFLUSS

At the heart of all great art is an essential melancholy. Federico Garcia Lorca

In der Kunst gilt 1 plus 1 ergibt mindestens 3 - Das haben wir auf der Eröffnungsrede gelernt!

Aus dem Forscherbuch von Emma seht ihr unterhalb ihre Auftaktseite zur Ausstellung.

Spannung pur bei Leni, Jule und David - Teil der Pressekonferenz sein zu dürfen

Die Erkenntnis des eigenen Ichs in der Welt, die Selbstironie Lassnigs, die Melancholie Munchs -alles ist im Malfluss beider zu finden.

Endlich war es soweit, die lang ersehnte Ausstellung in der Kunsthalle

“Malfluss – Lebensfluss”, ein Dialog der renommierten Künstler:innen Maria Lassnig und Edvard Munch, startete für uns KUNSTPIONIERE der 12a aus der Stadtteilschule Blankenese mit einer großen Pressekonferenz. Dort sprach das gesamte Kuratinnenteam rund um Dr. Brigitte Kölle und wir erhielten eine sehr persönliche Führung durch das internationale Kuratorenteam. Alle vorher sorgsam formulierten Fragen für eine “klassische Pressekonferenz” wurden im Zuge dieser 90 minütigen Führung durch die Ausstellung schon tiefgründig beantwortet.

Fernsehteams, Journalisten und eben Jule, Leni und David staunten über die große Bandbreite der gezeigten 200 Arbeiten und es wurde sehr schnell deutlich, dass Lassnig und Munch zwar 56 Jahre trennten, sie jedoch geistig/ malerisch/ empathisch sehr nah beieinander waren.

Die Ausstellung gliedert sich in 12 Unterthemen der beiden Kunstschaffenden: von den frühen gemalten Selbstporträts hin zu den Experimenten der beiden in Film und Fotografie zu den Doppelporträts, zu Werken mit Tieren, rund um Geschlechterverhältnisse, zu Arbeiten zum Thema Be-Ziehungen, zu Frauenbildern, zum Inneren Sehen, zu Gefühle zeigen, zu Krankheit & Tod,  zum Malfluss- dem alles verbindende, lebendige Element in einem unendlichen Kosmos.

Wir erhielten sogar die Chance mit Dr. Johanna Hornauer zu sprechen. Sie ist Assestenzkuratorin der Ausstellung und beantwortete David, Jule und Leni noch weitere Fragen zur Hängung der Arbeiten.

 

Julia Schwalfenberg, Melanie Fahden und Dr. Johanna Hornauer schenken uns ihre Zeit! DANKE.

Mara aus der 12a

Boah, so eine Vernissage ist ja voll! Hier sind ja bestimmt 500 Leute!

Dr. Brigitte Kölle, Kuratorin der Ausstellung

Ich hoffe der Sauerstoff reicht auch noch für die Dauer meiner Rede.

Abends kam dann die gesamte Kunstprofilklasse 12a zusammen mit ihrer Lehrerin Anke Müller-Klug zur wahnsinnig voll besuchten Vernissage, und das, obwohl zeitgleich die ebenso wichtige Demonstration gegen Gewalt an Frauen am Rathausmarkt stattfand. Wir mussten uns für eine Veranstaltung entscheiden …

Und wir hatten die Aufgabe unserer Lehrerin bekommen, eine Frau mit pinkem Barett zu suchen, welche im Internet Werbung für die Kunsthalle gemacht hat.

Natürlich hatten Elif und Mina sie ganz schnell gefunden und auch ein Selfie mit ihr gemacht.

Was für ein unterhaltsamer und spannender Start in unser Projekt.

Nach Ostern starten wir so richtig durch und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der Künstlerin Nina Kuttler und der Kunsthalle.

Im Juni zeigen wir euch dann unsere Ergebnisse unserer eigenen ästhetischen Forschung.

 

Pinkes Barett GESUCHT !- GEFUNDEN!

Zeitgleich auf dem RATHAUSMARKT

Alle Solidarität mit Opfern sexualisierter Gewalt!
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