04.03.2026
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Die 7a vom Gymnasium Rotherbaum öffnet den Vorhang...
"Ich frage mich, was hinter diesem Vorhang ist. Geht der Raum da weiter, ist da die Kunst?"
Ein riesiger, grauer Plastikvorhang. Plastiküberzieher für die Schuhe. Ein Metallspind. Schrille Geräusche, die aus dem abgetrennten Raum zu uns dringen.
Eine Fabrik? Ein Forschungslabor? Oder doch eher eine geheime Kommandozentrale? Noch scheint nicht ganz klar, ob wir uns überhaupt in einer Ausstellung für zeitgenössische Kunst befinden!
Schon im Foyer des Kunstvereins sammeln wir unsere ersten Eindrücke und stellen Vermutungen an über das, was uns hinter dem Vorhang erwartet.
Wir ziehen uns die blauen Überzieher über die Füße. Jetzt werden wir selbst zu Forschern und Forscherinnen!
"Der Vorhang fühlt sich an, wie die Gumminase einer Taucherbrille."
Der Vorhang öffnet sich und wir betreten eine andere Welt.
Direkt nach dem Durchqueren des Vorhangs beginnt die Transformation: Der weiche Teppich federt die Schritte, die Dunkelheit fokussiert die Blicke auf die Monitore, auf denen futuristisch anmutende Szenen der Videoarbeiten des Künstlerduos Hsu Che-Yu & Chen Wan-Yin uns in ihren Bann ziehen.
Wir setzten uns die Kopfhörer auf und versinken in den weichen Sitzkissen vor den Leinwänden.
Wir tauchen tief ein in die Videoarbeiten, fangen direkt vor den Arbeiten an zu experimentieren, stellen Fragen und entwickeln spielerisch erste Ideen für unsere eigenen Projekte.
In einem spannenden Austausch mit dem Kurator Dr. Martin Karcher und Jonas Kolenc, unserem begleitenden Künstler schildern wir unsere ersten Eindrücke und Assoziationen.
Wie kann man das Unsichtbare sichtbar machen? Das Vergessene abbilden? Erinnerung dargestellt werden?
In den nächsten Wochen entwickeln wir, inspiriert von unseren Erfahrungen im Kunstverein, zusammen mit Jonas Kolenc Ideen für unsere eigene Ausstellung.
Wir kehren voller Eindrücke und Ideen zurück zur Schule und würden am liebsten gleich anfangen mit den eigenen Projekten …
… zum Glück geht es nach den Märzferien gleich los!